Inhaltsverzeichnis: Selbständige in der Rentenversicherung

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5. Beitragsbemessungsgrundlagen für freiwillig Versicherte Alle Beiträge, d.h. Pflicht- und freiwillige Beiträge, werden nach einem Beitragssatz von der sog. Beitragsbemessungsgrundlage erhoben; in der Höhe werden die Beiträge nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt (§ 157 SGB VI). Die Höhe des Beitragssatzes wird für die Plicht- und freiwillig Versicherten einheitlich bestimmt (siehe dazu VIII). Beitragsbemessungsgrundlage für freiwillig Versicherte ist nach § 161 Abs. 2 SGB VI jeder Betrag zwischen der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage und der Beitragsbemessungsgrenze (einschl. beider Bemessungsgrundlagen). Mindestbeitragsbemessungsgrundlage ist nach § 167 SGB VI ein Beitrag von 400,- EUR monatlich. Für freiwillig Versicherte bedeutet das im Ergebnis, dass sie im Jahr 2011 bei einem Beitragssatz von 19,9 % in der allgemeinen Rentenversicherung einen Monatsbeitrag von mindestens 79,60 EUR zahlen müssen. In Anbetracht der Beitragsbemessungsgrenze des Jahres 2011 in Höhe von 5500- EUR monatlich beträgt der monatliche Höchstbeitrag 109450 EUR. Unabhängig von einem tatsächlich erzielten Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen darf vom Mindest- bis zum Höchstbeitrag jeder beliebige Betrag als freiwilliger Beitrag zur RV gezahlt werden. In welcher Höhe freiwillige Beiträge am zweckmäßigsten gezahlt werden, hängt von den jeweiligen Umständen im Einzelfall ab.

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Quelle: Deutsche Rentenversicherung


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