Inhaltsverzeichnis: Selbständige in der Rentenversicherung

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5.2 Niederschlagung Bei der Niederschlagung handelt es sich um ein verwaltungsinternes Verfahren, in dessen Rahmen von der Verfolgung des Anspruchs vor übergehend oder dauerhaft abgesehen wird. Während der Niederschlagung sind keine weiteren Säumniszuschläge zu erheben. Zu einer Niederschlagung kommt es, wenn die Einziehung der Forderung wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse des Versicherten nicht erfolgversprechend wäre oder wenn die Kosten der Einziehung außer Verhältnis zur Anspruchshöhe stehen. Als Gründe für eine befristete Niederschlagung kommen z.B. eine kürzlich fruchtlos verlaufene Vollstreckungsmaßnahme in Betracht, ein an stehendes oder eröffnetes Insolvenzverfahren oder eine aktuell vom Versicherten abgegebene eidesstattliche Versicherung. Eine unbefristete Niederschlagung ist zu prüfen, wenn sich die wirtschaftliche Situation des Versicherten z.B. wegen einer Erwerbsminderung dauerhaft verschlechtert.

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Quelle: Deutsche Rentenversicherung

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