Inhaltsverzeichnis: Selbständige in der Rentenversicherung

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9.1 Allgemeines Es handelt sich hierbei um sämtliche Zeiten gem. § 54 SGB VI, die auf die Höhe und den Anspruch einer Rente Einfluss nehmen. Die rentenrechtlichen Zeiten werden in einem sog. Versicherungskonto, das bei den Rentenversicherungsträgern unter einer persönlichen Versicherungsnummer geführt wird, erfasst. Der Inhalt dieses Versicherungskontos ist dem Versicherten auf Antrag in Form eines Versicherungsverlaufes bekannt zu geben. Soweit die maßgebenden Daten dem Versicherungskonto nicht durch maschinelle Datenübermittlung, z.B. von den Arbeitgebern oder Krankenkassen zugehen, werden sie im Rahmen einer Kontenklärung unter Einbeziehung des Versicherten ermittelt. Ein Kontenklärungsverfahren wird in der Regel von dem zuständigen Rentenversicherungsträger rechtzeitig eingeleitet, so dass spätestens im Leistungsfall einer Altersrente auf ein vollständig geklärtes Konto für die Rentenberechnung zurückgegriffen werden kann. Es kann aber auch von dem Versicherten auf Antrag eingeleitet werden. Nach Abschluss des Kontenklärungsverfahrens erfolgt eine Feststellung des Kontoinhalts durch einen Bescheid. Die Rentenversicherungsträger sind verpflichtet, ihre Versicherten regelmäßig über den Stand ihrer Rentenanwartschaften zu informieren. Danach erhalten Versicherte, die das 27. Lebensjahr vollendet haben, unaufgefordert jährlich eine sog. Renteninformation und mit dem vollendeten 55. Lebensjahr alle drei Jahre anstelle dessen eine Rentenauskunft, die noch ausführlicher ist.

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Quelle: Deutsche Rentenversicherung


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